Habt ihr nicht auch bei einen WordPress-Update Angst, dass es den Blog zerstört und bis zum Einspielen des Backups die Seite nicht benutzbar ist?
Das muss nicht sein. Es ist mit kostenlosen Mitteln möglich, sich dagegen zu schützen. Ihr vermutet es schon: Mit einem Testserver.
Was auf dem Testserver gehört
Auf dem Testserver solltet ihr am besten alles so machen wie auf eurem Produktivsystem. Natürlich ist das so nicht immer realisierbar. Jedoch solltet ihr auf folgendes achten:
- Gleiches / Ähnliches Betriebssystem
- Gleiche PHP-Version
- Gleiche Software (WordPress, …)
- Gleiche installiere Plugins
Die Artikel müssen nicht unbedingt gleich sein. Das wäre auch zu viel Aufwand. Ihr könnt euch einfach so 10 Artikel heraussuchen und diese dort veröffentlichen.
Passt euren Testserver so weit an euer Produktivsystem an, wie ihr es für sinnvoll haltet.
Testmöglichkeiten
Ein Testserver heißt schließlich nicht umsonst Testserver. Ihr solltet am besten jede Änderung an der Website vorher testen. Diese könnten im Beispiel Blog folgende sein:
- WordPress-Update
- Plugin (De)Installation
- Plugin Updates
- Theme Wechsel
Virtualisierung
Wie oben bereits erwähnt soll es mit kostenlosen Mitteln möglich sein einen Testserver zu realisieren. Dort wäre ein reeller Server viel zu teuer.
Ein virtueller Server ist ein Server, der auf einem anderem Server / Rechner ist. Er besitzt ein vollständiges Betriebssystem und kann hoch und heruntergefahren werden.
Einen virtuellen Testserver könnt ihr ganz einfach auf euren Arbeitsrechner installieren. Ihr könnt ihn hochfahren, wenn ihr in gerade benötigt, könnt aber gleichzeitig auch am normalen Rechner arbeiten.
Software zur Virtualisierung steht häufig kostenlos zur Verfügung. So zum Beispiel
Ich persönlich nutze VirtualBox um meine Seite zu testen. Er ist leicht zu benutzen und OpenSource.
Installation
Um euch die Installation so leicht wie möglich zu machen, habe ich für alle 3 Systeme eine Installationsanleitung als Bildergallerie erstellt. Klickt einfach die obigen links, dann erfahrt ihr, wie man das System installiert.
Fazit
Mit einem Testserver könnt ihr Änderungen auf eurem Produktivserver vorher testen. Ihr könnt auch experimentieren, ohne etwas großes zu zerstören. Virtuelle Testserver sind kostenlos und leicht zu installieren – Also nichts wie los!






Eine gute Alternative ohne grossen Aufwand ist XAMPP (http://www.apachefriends.org). Man installiert auf dem PC einen lokale Apache Version mit Mysql Datenbank. Funktioniert bestens und ist auch für nicht versierte PC Anwender einfach …
Kommentar von Ivan — 20. Februar 2010 @ 13:28
Das wollte ich mir eigentlich auch schon seit einiger Zeit einrichten, doch bin ich nie dazu gekommen.
Muss ich endlich mal machen
Kommentar von Jeffrey — 20. Februar 2010 @ 14:05
@Ivan: Und genau das hab ich auf meinen Virtuellen Testrechner installiert, siehe
http://blog.stevieswebsite.de/2009/08/xampp-auf-ubuntu-installieren/
Ich finde es immer schlecht, wenn auf meinem Rechner jede Menge Dienste ausgeführt werden. Dafür benutze ich dann virtuelle Server. Da kann man gleich mehrere verschiedene Seiten testen.
@Jeffrey: Nur zu, wenn Du Probleme hast, kannst Du dich gerne melden.
Kommentar von Stefan Wienströer — 20. Februar 2010 @ 14:32
ja ehm oder einfach nochmal den gleichen webspace bestellen oder auf ner subdomain nen backup laufen lassen? (von ner htaccess geschützt)
Kommentar von Julian D. — 20. Februar 2010 @ 18:44
Verwende für solche Tests bisher Virtual Box. Hat VMWare einen Vorteil? Hast du mal den ESX-Server getestet? Der läuft wohl nicht auf jedem Rechner.
Kommentar von Chris — 21. Februar 2010 @ 20:43
Der ESX Server ist auch ein wenig übertrieben… der ist nur für große Server die viele virtuelle Server beherbergen gedacht…
Vmware ist ganz gut geeignet weil man vorm Test einfach einen Snapshot (speicherstand) des Server machen kann und wenn alles schief geht oder man etwas anderes testen will diesen Snapshot einfach zurückziehen kann und schon ist der Server wieder Orginal
Kommentar von Sascha — 22. Februar 2010 @ 14:40
“Auf dem Testserver solltet ihr am besten alles so machen wie auf eurem Produktivsystem. Natürlich ist das so nicht immer realisierbar.”
Achja abgesehen davon kann man auch einfach anstatt sich einen Wolf zu schreiben und Stunden zu verschwenden die Datenbank backupen vom Orginal und die Dateien kopieren und dann die .config anpassen
Kommentar von Sascha — 22. Februar 2010 @ 14:42
Mein Favorit mit vielen aktuellen Server- und Anwendungspaketen:
http://www.chsoftware.net/de/mowes/mowesportable/main.htm
Kommentar von KChristoph — 1. März 2010 @ 17:50